Dieses meistens abgenudelte Sprichwort trifft in vorliegendem Fall jedenfalls vollkommen zu.
Oliver Desoi [Foto 1, Foto 2, studivz-Profil], ein im studivz recht bekannter „Nationaler Sozialist“, „Linksnationalist“ und Aktivist in verschiedenen linken Gruppierungen unter anderem an der Uni Gießen, der sich bevorzugt an der jüdischen Weltverschwörung abarbeitet und deren vermutete Protagonisten vorerst nur virtuell verfolgen kann (ein interessantes Beispiel für dessen Vorgehensweise findet sich auf dem empfehlenswerten Blog der Seite Jewish-Dating), hat wohl nicht nur seine politische Passion, sondern auch die dazugehörigen Methoden im Elternhaus erlernt: Oliver-Desoi ist der Sohn des Stasi-Mitarbeiters und heutigen Linkspartei-Politikers Diether Dehm.
Der Vater jedenfall dürfte stolz auf den Filius sein, so rühmt sich dieser etwa seiner Bekanntschaft mit dem Antisemiten Thomas Immanuel Steinberg und erklärt jeden Nicht-Antisemiten zum Fall für den Psychologen:
Kennt ihr den Tintenfleck-test beim Psychologen? Willkürlich entstandene Farbkleckse werden Probanden vorgesetzt, um deren Intentionen näher kennen zu lernen. Ich wette, bei Euch wären alle Antworten dahingehend, bei jedem Klecks rauchende Schornsteine von Auschwitz, Leichenberge in Bergen-Belsen oder jüdische Brennofenbeheizer, die andere Juden verbrennen, zu interpretieren.
Ja, da lacht der Hobbypsychologe. Noch mehr als über Auschwitz und jüdische Brennofenbeheizer freut sich Desoi indes über das Schicksal des von der Hamas verschleppten Israelis Gilad Shalit:
Nun ist die schnöde Theorie auf Dauer langweilig und wie weiland Papa es vormachte, würde sich auch der Sohnemann gerne in der Praxis gegen die Feinde des Sozialismus üben.
Vorerst sollen es die jihadistischen Freunde des Jungsozialisten sein, deren tugendhaftes Leben („Autoknacken, Widerstand gegen die Staatsgewalt, keinen Tropfen Alkohol trinken, nicht kiffen und regelmäßig zur Moschee gehen“) für den sorgsamen Umgang mit den Feinden Allahs und des Sozialismus garantieren soll: „Wenn die mit Dir fertig sind, ist ne halbe Din-a-4 Seite voll mit Straftatbeständen.“
Das klingt vielversprechend, wäre das doch immerhin eine ganze Din-A5 Seite. Nach kurzer Überlegung allerdings möchte Desoi die Angelegenheit wohl doch lieber selbst in die Hand nehmen: „[...] wenn ja und Du hast so ne große Fresse auch in Realität, brech ich dir was“.
An dieser Stelle der Aufruf: Wer weitere Anekdoten über Oliver Desoi beitragen möchte (möglichst mit Screenshot dokumentiert), kann sich gerne an das Team von svzwatch wenden.
Für mögliche Fragen bezüglich Desoi bitten wir um Beachtung des Kommentarbereiches und die dortigen Ergänzungen.
Update: Mittlerweile auf diesen Eintrag aufmerksam geworden, tut Desoi neben verteilten Komplimenten („Judasse“) schon einmal seinen Berufswunsch kund: Erbe seines Vaters, der nämlich „voll reich“ sei und im Bundestag sitze. Svzwatch wünscht gutes Gelingen.







Oliver Desoi versucht seit mehreren Jahren mit Hilfe antisemitischer Klischees und plumper Beleidigungen gegen seine „Gegner“ vorzugehen. Dabei verrennt er sich andauernd, ohne es auch nur ansatzweise zu kapieren.
Schiebt man seinen Namen aber auf eine Webseite, dann wird er kleinlaut. Vor rund einem Jahr, hat er mich bzgl. des Jewish-Dating Blog-Artikels angeschrieben und sich dafür entschuldigt, was „mir widerfahren ist“ und von einer schlimmen Krankheit und seiner Leuterung gesprochen.
Später bot er mir sogar an, mich in antisemitische StudiVZ-Gruppen zu schleusen. Verrückt.
Die Entscheidung Oliver Desoi nicht aus dem Blog zu entfernen, erwies sich im Nachhinein als richtig. Das bestätigen seine neueren Aussagen, die hier angeführt werden. Er selbst merkt offensichtlich wirklich nicht, wie tief abscheulich seine Aussagen sind:
Das ist Reflexion nichts anderes, „seine Juden“ sieht Oliver in den Öfen von Auschwitz und er verhöhnt sie, indem er die die Enkel der Überlebenden beleidigt und sich über ihre Geschichte, ihre Verluste amüsiert. Eine Geschichte, die freilich seine Großeltern, eben mit dem Öfen und Gaskammern gestaltet und das jüdische Volk bis in die Gegenwart hinein geschwächt haben. Da ist es nur natürlich, dass er sich mit den heutigen Feinden der Juden solidarisch umarmt.
Also ich finde nicht, daß er sich Dir gegenüber kleinlaut gab, sondern Dich weiter verarschen wollte.
Seine Mail an Dich unterscheidet sich doch im Stil auch nicht von seinen Posts über Gilad Shalit!
Und bzgl. seines „voll reichen“ Vater:
Oliver Desoi ist offenbar das, was man einen „rebel without a cause“ nennt!
Ne. So einer bin ich garantiert nicht.
Keine Angst. Ich will hier auch nicht irgendwelche Antisemiten verteidigen, aber ich faende es z.B. besser wenn du die Belege dazu posten wuerdest (z.B. den Link zu der Grupper posten, wo ersichtlich wird, dass er Gruender ist, Screenshots von Forenbeitraegen zeigen, wo er das Existensrecht Israels eindeutig abspricht, etc.)
Ich finde nicht, dass es fuer dritte, die noch nie was von diesem Typen gehort haben (wie ich) einwandfrei ersichtlich ist, dass z.B. die Ausage bezueglich des israelischen Soldaten ironisch ist.
Ich glaub auf dem jetzigen „Beweisstand“ kann er ganz einfach alles abstreiten. Das einzige was zurzeit hier belegt ist, ist dass er (wie leider tausend andere) Antizionist ist und Antisemitismus verharmlost.
Wieso sollte Desoi dies abstreiten? Der Typ ist stolz darauf, was er so von sich gibt, siehe auch hier:
Die „Linksnationalisten“-Gruppe wurde wohl mittlerweile gelöscht. Überreste davon finden sich auf dem Weblog, den Desoi zusammen mit den ehemaligen Gründern/Moderatoren David Noack, Sebastian Müller und Michel Buckley (der wie Desoi für den bekannten Antisemiten Thomas Steinberg den Laufburschen gibt) betreibt.
Auch ein vielsagendes Posting Desois zu den Palästinensern, die „leider nicht das Glueck hatten, zu Gottes auserwaehltem leidgeprueftem Volk zu gehoeren und unter einer israelischen Besatzung in Familien zu fuenft mit nicht mehr als einem Suppentopf und Zelt als Habe ihr Dasein fristen zu duerfen.“
Wo der Typ ideologisch steht, ist eindeutig.
Desoi war Gründer/Moderator diverser national-sozialistischer Gruppen im studivz, darunter die Gruppe „Linksnationalisten“, in welcher munter Querfront betrieben wurde und auch Thor-Steinar-tragende Nazis willkommen waren, solange sie nur „sozialistisch“ sich nannten.
Desoi ist darüberhinaus einer der übelsten Antizionisten im studivz, der Israel konsequent das Existenzrecht abspricht, und die Hamas bei jeder sich bietenden Gelegenheit abfeiert.
Seine Aussagen zu Gilad Shalit sind selbstredend „ironisch“ gemeint und gerade deshalb abstoßend und zynisch. Desoi würde niemals für einen israelischen Soldaten sich einsetzen und dessen Gefangennahme als „herzzereissend“ beschreiben. Es geht hier also keineswegs um „persönliche“ Probleme (zumal Desoi keinem der Blogbetreiber persönlich bekannt ist), sondern um dessen in einem öffentlichen Forum getätigte Aussagen, die uns zugesandt wurden.
Du bist übrigens nicht zufällig jener Moritz Maier, der ebenfalls Moderator in der Gruppe „Linksnationalisten“ war und gegen „gemeinschaftszersetzende Elemente“ hetzte?
Also ersteinmal finde ich eure Seite generell sehr gut und wichtig. Es wichtig antisemitische und antizionistische Tendenzen (auch in sozialen Netzwerken) aufzuzeigen und dagegen vorzugehen.
Aber der Artikel geht meiner Meinung nach zu weit. Nicht nur, dass es unzaehlige viel schlimmere Antisemiten im SVZ gibt. In diesem Artikel finden sich ein Haufen Anschuldigungen, die in keinster Weise belegt werden. Wo sagt er denn dass er „Nationaler Sozialist“ ist? Wo arbeitet er sich denn „an der jüdischen Weltverschwörung “ ab?
Und der Link von Jewish Dating sagt auch ueberhaupt nichts. Denn niergendwo ist nachgewiesen, dass Oliver dieses Fake Profil erstellt hat.
Noch haarstraeubender wird es, als ihr/du versuchst Oliver in den Mund zu legen, dass ihn das Schicksal Gilad Shalit freut. Die Screenshots dokumentieren eindeutig eher Mitleid.
Ich schlage vor, dass ihr/du naechstes Mal einfach Antisemiten im SVZ meldest und nicht oeffentlich Personen denunzierst, mit denen du (perseoenliche?) Probleme hast.