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Posts Tagged ‘rassismus’

Auch im StudiVZ gibt es Leute, die sich dem Kampf gegen Menschenfeindlichkeit im StudiVZ verschrieben haben. Einer von diesen Ausnahmen ist David M. Kretzer, der ein einigermaßen großes Archiv von Screenshots menschenfeindlicher Äußerungen im StudiVZ in seinem Fotoalbum veröffentlicht hat. Von Äußerungen wie

„Allah wird wohl besser wissen […] dass er negativ von den juden spricht, beweist doch, wie juden drauf sind. es muss doch etwas wahres dran sein oder?“

oder

„wisst ihr wieso ich hitler gerne hab.. weil er juden aus einander genommen hat.. er hat erkannt wofür sie geboren sind und was für menschen die sind.“

über

„homos gehören doch echt eingesperrt!!“

bis

„Ich finde es sogar schon schlimm das ich mich mit einem Juden unterhalte…“

und

„ich bin bekennender unterstützer der hamas und aller palästinenser gruppen, die die juden aus unserem land jagen wollen. nur ein toter jude ist ein guter jude. du mit deinem judenstern kehr zurück nach auschwitz“

ist alles zu finden.

Leider fehlen oft genauere Angaben zu Profilen und Gruppen, so dass ein Melden dieser Äußerungen beim StudiVZ-Team erschwert wird.

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Ein Bestandteil der Ideologie der antiimperialistischen Linken ist, dass die von ihr so verehrten unterdrückten Völker eines Tages gegen die sie unterdrückenden Imperialisten aufstehen, sie beseitigen und damit für das Wohl der Menschen Völker kämpfen werden. Dass dieser Glaube weder eine adäquaten Auffassung von Realität widerspiegelt noch mit Emanzipation etwas zu tun hat, wird für viele eine nie gedachte Wahrheit bleiben. Der Kampf der Antiimperialisten, die es nicht mehr nur auf der linken Seite des politischen Spektrums gibt, ist gut vereinbar mit dem der Islamisten, ihrem Streben nach Weltherrschaft des Islam. Nutzer Abuod Ibnarabi meint, dass mit der Intifada ein Anfang gemacht werde, die den Weg für einen weltweiten Kampf ebnet. Die Intifada ist für einen Größtteil der fanatisch islamistischen Palästinenser ein Kampf für die Vernichtung Israels und die Verbreitung des Islam.

09-03-23-antiisrael-palastina

Weiterführende Artikel:

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Der Nutzer Christian Rauch,Gründer der Gruppe „Blut muss fließen“*Knüppelhageldick*,indem sich viele Rechtsradikale tummeln schreibt folgenden Pinnwandeintrag an einen Mituser.

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Hier wird auf ein Rechtsradikales Internetradio hingewiesen.In dem Gästebuch des Radios steht dann folgendes:

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Auch wird auf dieser Seite die Wewelsburg als Bild gebraucht.Das sollte ebenso ein Merkmal für die Radikalität dieser Rechten sein.Da die Wewelsburg irgendwann als Wallfahrtsort der Rechten dienen soll.Die Wewelsburg war das Ideologische Zentrum und der Versammlungsort der Schutzstaffel(SS).Es wurde dort ein Kult gebraucht,der unter den Rechten heute noch als Schwarze Sonne verehrt wird,da ein Ornament im Obergruppenführersaal ein Sonnenrad darstellte.Das Sonnenrad bzw. die Schwarze Sonne ersetzt heutzutage das Verbotene Hakenkreuz.

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„Blut und Ehre war […] Motto und Grußformel der nationalsozialistischen Jugendorganisation Hitlerjugend.“ (Quelle)
„So werden die Farben weiter als Gestaltungsmittel von Werbe- und Propagandamaterial für rechtsextrem ausgerichtete Parteien eingesetzt. Vielfach werden die Farben Schwarz-Weiß-Rot dabei mit den Bundesfarben Schwarz-Rot-Gold kombiniert. So enthält das Parteiemblem der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) alle vier Farben Schwarz, Rot, Weiß und Gold. Vielfach wird aber auch ausschließlich Schwarz-Weiß-Rot eingesetzt.“ (Quelle)

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Antisemitismus und rassistische Umtriebe im studiVZ  anzuprangern ist eine Möglichkei um Öffentlichkeit zu schaffen, diesen Weg geht svzwatch in diesem Blog. Ebenso wichtig ist es aber entsprechende Personen bei der Polizei zu melden. Eine gute Möglichkeit ist die Onlineanzeige des Polizeiportals NRW.

Ein Erfahrungsbericht des Autors:

Im Januar habe ich im studiVZ von einer bestimmten Person mehrere Posts gefunden, in denen sie gegen Juden hetzte. Von denen habe ich Screenshots gemacht, das Formular ausgefüllt und abgeschickt. Nach einer halben Stunde habe ich einen Anruf der Polizei bekommen, die nach den Screenshots fragte. Nur einen Tag später bekam ich einen weiteren Anruf des Staatsschutzes, der sich herzlich bei mir bedankte. Da die Polizei nicht dazu berechtigt ist Fake-Profile anzulegen, ist sie auf Hinweise von uns Usern angewiesen. Der Staatsschutz hat im Anschluss von studiVZ die Herausgabe der IP-Daten des Antisemiten erbeten und die Angelegenheit liegt jetzt beim zuständigen Staatsanwalt.

Also relativ wenig Aufwand für ein wirklich wichtiges Anliegen. Antisemiten und Rassisten müssen begreifen, dass auch studiVZ kein rechtsfreier Raum ist.

Wer sich aber alleine nicht traut kann die Screenshots und die Links an uns schicken, wir können dann für euch Anzeige erstatten.

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Hiermit wird sVZwatch ins Leben gerufen. Entsetzt von den im StudiVZ und SchülerVZ grassierenden antisemitischen, rassistischen und menschenfeindlichen Äußerungen haben besorgte Menschen sich zusammen getan und beschlossen sVZwatch zu gründen. Sie taten dies mit der Annahme, dass, wenn diese Taten mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden, diese schneller bekämpft werden. Denn dieses ist zum Zeitpunkt der Gründung leider sehr selten der Fall; auf gemeldete Straftaten wird nicht ausreichend schnell reagiert.

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